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Psychische Erkrankungen: „Du bist doch selbst schuld!“

Lilith, 19

Donnerstag 12:15. Ich habe mich gerade aus einem Stapel von Büchern und offenen Vorlesungsfolien auf Bildschirmen in der Bibliothek hervorgekramt, um mich mit einer Kommilitonin zum Mittagessen zu treffen. Schon als wir in der Schlange der Essensausgabe warten, fällt das Thema wieder auf die Prüfungen – kein Wunder bei all den Klausuren, die den Februar hindurch anstehen. „Wusstest du eigentlich, dass man bei ärztlichen Attesten zur Freistellung von Prüfungsleistungen bei uns eine Auflistung an Symptomen durch den Arzt benötigt? Ich meine, wenn das nun ein gebrochenes Bein ist, ist das ja kein Problem, aber zum Beispiel bei einer Depression, oder Essstörung – das geht ja niemanden etwas an!“, erzählt eine von ihnen.

Symptome auf Attesten anzugeben ist tatsächlich ein schwieriges Thema, aber ich bin in dieser Situation bei etwas ganz anderem stutzig geworden: Warum muss es mir peinlich sein, wenn ich an einer psychischen Krankheit leide und wenn ich physische Symptome aufweise, ist es in Ordnung, es in der Welt herumzuposaunen? Ich habe genau darüber mit einigen Betroffenen gesprochen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass ich mich bei einer solchen schwarz-weiß-Gegenüberstellung auf die Zunge beiße, um nicht eine Diskussion loszutreten. Ich denke, in Zukunft werde ich in solchen Momenten einfach den Link zu diesem Artikel weiterleiten. Aber beginnen wir von vorne: Warum ist die Betrachtungsweise von psychischen und physischen Krankheiten in unserer Gesellschaft so unterschiedlich?

VON TEUFELSAUSTREIBUNGEN HIN ZUR MASSENERMORDUNG

Von Dämonen besessen, vom Teufel bestraft – psychische Krankheiten sind keine moderne Erscheinung. Früher wurden sie häufig mit übernatürlichen Kräften in Verbindung gebracht. Im Mittelalter waren Tollhaus und Narrentum noch die sanften Umgangsweisen mit psychisch Erkrankten. Gefängnis, Folter, Verurteilungen waren nicht selten. Erst im Laufe des 19. Jahrhundert wurden die Forderungen nach einem humaneren Umgang mit psychisch Erkrankten laut. Nun begannen die Diskussionen zwischen den Medizinern danach, welche Behandlung für die Patienten am geeignetsten sei. Die einen forderten eine Behandlung abgeschottet und fern ab von Zivilisation und sozialem Umfeld, die anderen waren der Meinung, dass eine Behandlung von psychischen Krankheiten im gewohnten Umfeld stattfinden soll, direkt vor Ort, im Idealfall eingebunden in den Alltag. Allgemein verbesserten sich in den Heil- und Pflegeanstalten die Bedingungen und die Akzeptanz wissenschaftlich fundierter psychischer Heilmethoden stieg.

Die zunehmende Einflussnahme der Nationalsozialisten führte zu einem Einbruch dieser Fortschritte. Euthanasie an psychisch Erkrankten wurde in der gesamten Bundesrepublik durchgeführt und gipfelte in der systematischen Ermordung von Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung.

Auch nach dem Krieg war die Welt für psychisch Erkrankte nicht schlagartig rosig. So war in beiden Teilen Deutschlands immer wieder von einer Psychiatriereform die Rede und es wurden einige Forderungen laut, die die Abschaffung der Verwahrpsychiatrie, die soziale Integration der Kranken in die Gesellschaft und den Aufbau ambulanter und teilstationärer Dienste zum Ziel hatten. Und auch heute liegt noch ein nicht unerhebliches Stück des Weges hin zu einer gesellschaftlichen Akzeptanz vor uns.

WARUM WOLLEN WIR NICHTS MIT PSYCHISCH ERKRANKTEN ZU TUN HABEN?

Doch warum spricht man vom „Irrenhaus“? Warum geht die Ablehnung psychisch Erkrankter so weit, dass es an einigen Standorten bis vor wenigen Jahren noch getrennte Krankenhauseingänge genutzt wurden?

Negative, verwirrte und mitunter überforderte Reaktionen erhalten psychisch Erkrankte häufig aus ihrem eigenen Umfeld. Das rührt von der Tatsache her, dass psychische Erkrankungen in erster Linie nicht sichtbar sind und mit keiner unmittelbaren Ursache verbunden werden können. Sich bei anderen Glauben zu verschaffen, dass man gerade Hilfe benötigt, ist im Falle einer Depression oder einer Essstörung deutlich schwieriger, als bei einem blutverschmierten Arm. Symptome wie das Hören von Stimmen erscheinen dem Menschen irrrational und unerklärlich, sodass darauf mit einer allgemein ablehnenden Haltung und auch Angst reagiert wird.

Hilfsangebote

MEDIEN ZEIGEN EIN UNVOLLSTÄNDIGES BILD

Entscheidend ist auch die häufig fälschliche Darstellung in Serien, Filmen und Büchern. Durch die oberflächliche Wiedergabe von Krankheitsbildern haben viele Menschen einen verfälschten Eindruck von psychischen Krankheiten und bei Diagnosen assoziieren viele schlichtweg ein weites Feld an Halbwissen. Auch werden häufig alle Symptome einer Krankheit dem Patienten zugeschrieben. Aber ist es nicht so, dass bei einigen Menschen in der Grippephase eher die Nase läuft und andere eine Packung Hustenbonbons pro Tag konsumieren? Es muss also auch nicht jeder Depressive „faul“ zu Hause im Bett liegen und nicht jeder Schizophrenieerkrankte hört seltsame Stimmen.

WAS BETROFFENE HEUTE DAZU SAGEN

Quelle: Bild von Dean Moriarty auf PixabayQuelle: Bild von Dean Moriarty auf Pixabay
Quelle: Bild von Dean Moriarty auf Pixabay
Lilith hat Betroffene gefragt, wie es ihnen damit ergangen ist.

Hinzu kommt der alles andere als offene Umgang mit diesen Krankheiten. Laut der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) erfüllt in Deutschland mehr als jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung. Bildlich vorgestellt, sitzt also in jedem Viererzugabteil ein Betroffener. Aber wisst ihr von einem Viertel eurer Bekannten, Verwandten, Kommilitonen, Klassenkameraden oder Arbeitskollegen über ihre psychischen Beschwerden? Während ohne Bedenken erzählt wird, dass man Kopfweh hat, fällt der Satz „Ich habe heute einen Termin bei meinem Psychotherapeuten“ sehr selten. Je weniger in der Gesellschaft über dieses Thema geredet wird, umso mehr haben die Stereotype die Chance, sich durchzusetzen. Niemand nimmt wahr, dass es sich bei psychisch Erkrankten um „ganz normale“ Personen handelt, mit denen man tagtäglich in Kontakt steht. So werden psychisch Erkrankte heutzutage vielleicht nicht mehr in die Verbannung, aber doch noch in Schubladen gesteckt. So erlebte das auch Christina, die an einer Essstörung litt:

„Die Menschen sind meistens ziemlich überrascht, wenn ich ihnen von meiner Erkrankung aus meiner Vergangenheit erzähle. Ich glaube, das erwartet man nicht bei einem so unbedarft fröhlichen, verspielten Menschen wie mir.“

Besonders schwierig wird es dadurch für die Patienten, ihre Krankheit zu akzeptieren. Viele wünschen sich eine physische Diagnose:

„Zu dem Zeitpunkt habe ich gedacht, dass das alles Ursache von Verdauungsschwierigkeiten ist.“ (Christina)

Ohne die eigene Akzeptanz ist es wiederum schwierig, rechtzeitig Hilfe zu erfragen und zu erhalten. Nach diesem Muster ging es auch Veronika, die eine Angststörung hat:

„Ich hätte mir damals gewünscht, es hätte rein physische Ursachen gehabt, weil mir dann viel früher aufgefallen wäre, dass ich Hilfe brauche und es nicht von alleine weggeht.“

Und auch bei Christina hat es lange gedauert:

„Ich habe erst ärztlichen Rat gesucht, als ich so kraftlos war, dass selbst einfach nur daliegen und atmen oft schon zu viel war.“

Erschwerend ist zudem die Tatsache, dass Menschen mit einer psychischen Erkrankung häufig selbst verantwortlich gemacht werden. Sie versuchten lediglich Aufmerksamkeit zu erlangen oder hätten keine ausreichende Selbstdisziplin. Schließlich könne es doch nicht so schwer sein, einfach etwas mehr zu essen. Dabei ist es in vielen Fällen ein schwieriger langjähriger Prozess, mit der Krankheit zu leben und die Symptome zu mildern:

„Sehr oft habe ich mir gewünscht, dass man die Essstörung wie eine physische Krankheit behandeln kann. Es erscheint mir leichter als eine psychische Krankheit zu behandeln, da es zum Beispiel für Husten einen Hustensaft gibt, für ein gebrochenes Bein einen Gips. Aber bei einer Essstörung ist es oft ein jahrelanger Weg, auf welchem man sein komplettes bisheriges Leben sozusagen umstellen muss.“ (Veronika)

Wichtig festzuhalten hierbei ist, dass sich zwischen psychischer und physischer Gesundheit keine eindeutige Grenze ziehen lässt. Beides beeinflusst sich gegenseitig und das eine funktioniert nicht ohne das andere. Jeder, der einen Tag lang unter anhaltenden Kopfschmerzen gelitten hat, kann dies nachvollziehen, und auch während einer Magen-Darm-Erkrankung wird niemand davon ausgehen, noch vollkommen psychisch belastbar zu sein.

Interessant empfinde ich zudem das Phänomen der „Trendkrankheiten“ das in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt auftrat. Auf einmal war es niemandem mehr peinlich, aufgrund eines diagnostizierten „Burn-Out“ aus dem Beruf auszusteigen. Mit diesem anglizistischen Euphemismus war es plötzlich in Ordnung depressive Symptome zu haben, und man musste sich nicht mehr als Weichei degradieren lassen. ADHS wollten auf einmal alle haben und auch die positiven Eigenschaften von Autismus werden heutzutage ab und an hervorgeholt. Ach wäre ich doch nur ein Autist, dann könnte ich jetzt sicher diese Matheaufgabe im Kopf lösen – oder das Klima retten.

Zum einen führen derartige „Hypephasen“ von Krankheiten dazu, dass sich viele Personen intensiver damit auseinandersetzen und auch einen Blick hinter die Fassade der pauschalisierten Aussagen werfen. Andererseits hingegen, diagnostizieren sich einige Menschen dadurch zu schnell selbst und weichen somit die Begrifflichkeiten auf.

WAS UNS ALLEN HELFEN KANN

„Ich habe gemerkt, dass es sehr vielen anderen Menschen auch so geht und dass es nicht nur mir, sondern auch anderen hilft, wenn ich offen darüber rede. Es ist viel leichter zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist. Deswegen kann ich nur empfehlen sich anderen Menschen anzuvertrauen. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen in einer ähnlichen Situation waren oder sind.“ (Veronika).

Auch Christina hat der Austausch mit Betroffenen geholfen:

„Der anonyme Rahmen in vielen online Selbsthilfegruppen/-foren erleichtert das Ansprechen der Essstörung meiner Meinung nach sehr, da man keine Angst vor Stigmatisierung haben muss.“

Aber auch sich selbst samt der psychischen Erkrankung zu akzeptieren und damit gegenüber Freunden und Verwandten, die weniger Ahnung davon haben, offen umzugehen, ist für viele ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Besserung:

„Es wissen nach wie vor nur wenige Leute von meiner Essstörung. Das offene Ansprechen der Bulimie erleichtert meine Partnerschaft, denn die Heimlichtuerei ist pures Gift für eine Beziehung. Die Angst meinen Partner zu verlieren war irgendwann größer als die Scham und hat mir insofern den Mut gegeben, mich zu öffnen.“ (Ramona)

„Es hat mir sehr dabei geholfen, diesen Teil meiner Vergangenheit als einen Teil von mir zu akzeptieren. Meine Persönlichkeit weist Wesenszüge auf, die mich dahin geführt haben. Ich muss auf mich achtgeben, sorgsam mit mir und meinen Bedürfnissen umgehen. Mein Rat: Akzeptiert diesen Teil von euch. Ihr seid nicht die Krankheit, aber irgendwie gehört sie doch dazu, wenn ihr ein vollständiges Bild von euch haben wollt. Aber das ist nichts Schlechtes, sondern kann euch vielleicht zeigen, welche Bedürfnisse ihr habt und wie ihr mit dem Leben umgeht.“ (Ramona)

Nicht nur die Betroffenen selbst können mit einem veränderten Umgang mit ihrer Diagnose etwas am Krankheitsverlauf verändern. Auch gibt es heutzutage einige Initiativen, die Hoffnung aufkommen lassen:

An meiner Universität werden uns Studierenden zahlreiche Veranstaltungen, Diskussionsformate und Informationsmessen angeboten. Angefangen bei der Frage wie individuell mit Stress umgegangen werden kann über Unterstützung bei Lerndruck bis hin zu Schwierigkeiten im privaten Umfeld. Quantität sowie Qualität sind in jedem Fall ausbaubar – aber es ist schon einmal ein begrüßenswerter Ansatz.

UND DU?

„Verstehen kann meine Essstörung keine der Personen die davon wissen. Aber jede der Personen bot mir ihre Hilfe an.“ (Christina)

Was jeder von uns in jedem Fall beisteuern kann:

  • Wenn du von einem Betroffenen erfährst, dass er eine psychische Erkrankung hat: stecke ihn in keine Schublade. Informiere dich über die Krankheit und sei dir bewusst, dass die Person nicht alle möglichen Symptome erfüllen muss.
  • Trage zu einem offenen Umgang in Bezug auf dieses Thema bei, indem du es nicht verschweigst, sondern bewusst thematisierst.
  • Schäme dich nicht, wenn du selbst die Vermutung hast, Symptome einer psychischen Erkrankung aufzuweisen, sondern wende dich schnellstmöglich an die entsprechenden Beratungsstellen und Ärzte.
  • Achte darauf, welche Medien du konsumierst und von was dein Bild von psychischen Erkrankungen geprägt ist.

 

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