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BMI: Was sagt der Body-Mass-Index aus?

Beitrag aus der Redaktion

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Der Body-Mass-Index, auch BMI abgekürzt, setzt das Gewicht in Relation zur Körpergröße. So lässt sich berechnen, ob das eigene Gewicht normal ist oder ob man vielleicht untergewichtig oder übergewichtig ist. Die BMI-Formel wurde das erste Mal schon 1832 von einem belgischen Wissenschaftler entwickelt und seitdem immer wieder überarbeitet. Die BMI-Formel und die BMI-Tabelle, die heute auch von der WHO herangezogen wird, besteht im Wesentlichen seit dem Jahr 1995.

BMI berechnen

Der Body-Mass-Index lässt sich ganz einfach mit der BMI-Formel berechnen: Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern im Quadrat. Klingt kompliziert? Hier ein Beispiel:
Eine Frau wiegt 65 Kilogramm und ist 1,65 Meter groß. Ihr BMI wird so berechnet:
65kg / (1,65m*1,65m) = 23,88
Ihr BMI liegt bei rund 24. Im Abgleich mit einer BMI-Tabelle würde sie sehen, dass ihr Gewicht im Normbereich liegt.
BMI-Tabellen und BMI-Rechner gibt es im Netz sehr viele. Um eine grobe Einschätzung zu bekommen, ob das eigene Körpergewicht gesund ist, ist ein BMI-Test durchaus geeignet. Jedoch ist immer wieder umstritten, ob der Body-Mass-Index wirklich ein geeignetes Mittel ist, um zum Beispiel Über- oder Untergewicht zu klassifizieren – vor allem in den Übergangsbereichen. Und bedeutet Unter- oder Übergewicht dann direkt ungesund?
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Habe ich mein Idealgewicht?

Unsere Körper sind sehr individuell und deshalb nur schwer durch ein einheitliches Berechnungssystem wie den BMI einzuordnen. Eine junge sehr sportliche Frau kann durchaus mit einem BMI von 18,3 ihr gesundes Gewicht haben, genauso wie eine gesunde fitte Frau mit einem BMI von 26 ihr gesundes Gewicht haben kann. Laut WHO wäre die erste untergewichtig und die zweite übergewichtig.

Was sagt der BMI aus?

Warum ist der BMI also nur ein bedingt geeigneter Wert, um sein Körpergewicht einschätzen zu können? Der Body-Mass-Index berücksichtigt weder, wie sportlich jemand ist, wie viel Muskelmasse in ihm steckt oder wo das Körperfett sitzt. Diese Faktoren sind aber unheimlich wichtig, wenn es darum geht, einschätzen zu können, ob man gesund ist. Außerdem kann der BMI auch nichts darüber aussagen, wo das individuelle Wohlfühlgewicht jeder einzelnen Person liegt. Es gibt, wie gesagt, durchaus Menschen, die nicht in der BMI-Norm liegen, deren Körper aber genauso wie sie sind, gesund sind. Einzig, wer extrem stark im untergewichtigen oder adipösen Bereich liegt, kann davon ausgehen, dass sein Körpergewicht ungesund ist. Dann sollte gemeinsam mit einem Arzt abgeklärt werden, woran das liegt. Ist es eine organische Ursache oder vielleicht eine psychische. Falls du dir Hilfe holen möchtest, gibt es hier Unterstützungsangebote in deiner Nähe.

Habe ich eine Essstörung?

Wer stark adipös oder stark untergewichtig ist, und keine organischen Leiden hat, könnte eine Essstörung haben. Dabei ist aber nicht nur das Gewicht entscheidend, sondern auch viele andere Faktoren. Vor allem Menschen mit Magersucht fallen durch ihr sehr niedriges Körpergewicht auf und haben meist einen BMI von unter 18.
Übergewichtige Menschen mit Essstörung leiden oft an der Binge-Eating-Störung oder haben ein schädliches Essverhalten und viele Diäten durchlaufen, die den Körper völlig durcheinander gebracht haben. Sie könnten dann unter Adipositas leiden. Streng genommen ist Adipositas zwar keine Essstörung, dennoch aber eine anerkannte, chronische Krankheit.
Aber auch Menschen, die im BMI-Normbereich liegen, können an einer Form von Essstörung leiden. Beispielsweise haben viele Bulimiker (Ess-Brech-Sucht) ein völlig normales Körpergewicht.
Es reicht also bei Weitem nicht aus, nur mit dem BMI beurteilen zu wollen, ob jemand physisch und psychisch gesund ist. Es sollte immer der gesamte Mensch betrachtet werden.

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