Body-Shaming auf Social Media: Zu fett, zu mager, einfach nicht perfekt

Quelle: privat

Jules, 24

@julia_29.6

Wenn ich meinem Alltag entfliehen möchte, zumindest für eine kurze Zeit, dann scrolle ich mich gern durch meinen Instagram-Feed. Ich sehe hübsche Mädels in coolen Outfits, in Bikinis, am Strand, in der Stadt. Darunter jede Menge Kommentare. Nicht immer wohlwollend: „Leggings mit Größe 40? Ein No-Go!“, „Mit deinen dünnen Stelzen in Röhrenjeans? Schäm dich!“, „Jetzt müsstest du nur noch zehn Kilo abnehmen …“
Für mich war das so schlimm, solche Kommentare zu lesen, dass ich angefangen habe, mir selbst immer mehr Gedanken über meine Figur zu machen, mich zu fragen, ob ich nicht zu dick bin. Dabei wurde ich immer unzufriedener.

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Was ist Body-Shaming überhaupt?

Body-Shaming bedeutet, jemanden wegen seiner körperlichen Erscheinung runterzumachen. Das ist zum einen diskriminierend und kann zum anderen beim Betroffenen extreme psychische Schäden verursachen. Body-Shaming auf Social-Media, kann jeden treffen, egal ob hell- oder dunkelhäutig, mit oder ohne Sommersprossen, klein, groß, dick oder dünn. Dabei werden böswillige Kommentare, sogenannte Hate Speech, verbreitet, die den Poster richtig runtermachen. Astreines Cybermobbing also.

Im Gedächtnis ist mir ein Hass-Kommentar geblieben, welcher unter einem Bild einer bekannten Instagrammerin stand. Er lautete ungefähr so: „Wie kannst du so rausgehen? Mit deinem Körper solltest du besser keinen Bikini anziehen!“ Für mich hatte die Instagrammerin eine völlig normale Figur. Und selbst wenn sie etwas übergewichtig oder untergewichtig wäre, ist das kein Grund dafür, dass Leute solche Kommentare schreiben.

Hate Speech ist gefährlich

Es ist wirklich schade und auch durchaus gefährlich, dass es solche Hate-Kommentare gibt. Sowohl für die Person, an die der Kommentar gerichtet wird, als auch für andere Personen, die das lesen und mit sich selbst unzufrieden sind. Auch der Verfasser selbst schadet sich damit. Beispielsweise können solche Hass-Kommentare dafür sorgen, dass jemand sich dann anders kleidet, in eine Diätspirale oder sogar Essstörung rutscht, sich für sich selbst schämt – und das nur, weil irgendjemand gerade Frust hatte.

Wieso beleidigen wir andere Menschen im Netz?

Es scheint, als würden auf Instagram die Daumen lockerer sitzen, als die Zunge im echten Leben – vielleicht durch die vermeintliche Anonymität im Netz. Man hatte einen schlechten Tag, Streit mit den Eltern, Stress auf der Arbeit und möchte jetzt seinem Frust freien Lauf lassen, sich ablenken, sich besser fühlen. Jemand anderen runterzumachen kann einem tatsächlich kurzfristig ein gutes Gefühl geben. Häufig spielt dabei Neid eine wichtige Rolle und das Unvermögen, die eigene Unzufriedenheit anzuerkennen und etwas zu ändern. Man ist neidisch, weil eine Person beispielsweise einen Lebensstil führt, den man selbst auch gerne führen würde. Selbst sitzt man mit einer Tüte Chips auf der Couch, während Instagrammer XY sich auf Ibiza die Sonne auf den dicken, dünnen, flachen, faltigen Cellulite-Bauch scheinen lässt.

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Der Faktor Schönheitsideal

Dünne, durchtrainierte Models sind überall präsent. Auch das trägt natürlich dazu bei, dass wir ungnädig mit anderen Körperbildern sind, nämlich all jenen, die davon abweichen. Bildbearbeitungsapps machen es außerdem für jeden möglich auf Insta auszusehen, wie ein Topmodel. Die Message: Jeder kann so aussehen. Dass das aber einfach nicht stimmt, weil jeder Körper eben anders ist, wollen wir nicht wahrhaben. Gerade wir jungen Mädels streben dann nach einem Ideal, das es so gar nicht gibt. Und jede, die nicht reinpasst, wird fertiggemacht. Aber aufgepasst: Waren in den 1990 Jahren 90-60-90-Maße total angesagt, wurden in den 2000er Jahren superdünne Frauen en vogue. Heute stehen wir auf schlank und durchtrainiert. Also: Auch Idealbilder ändern sich sehr schnell. Soll ich heute besonders dünn sein, brauche ich morgen einen üppigen Busen. Das geht einfach nicht.

Body-Shaming im NetzQuelle: Foto von geralt auf pixabay.com

Bevor du selbst ein Bild kommentierst, frage dich:

  • Was ist meine Absicht? Möchte ich die Person beleidigen, Dampf loswerden, bin ich neidisch?
  • Würde ich der Person das auch ins Gesicht sagen?
  • Wie würde ich reagieren, wenn mir jemand so etwas schreibt?

Bewusster Umgang mit Social Media

Vermutlich haben die meisten von uns schon Hass-Kommentare gesehen, bekommen oder sogar selbst welche verfasst. Aber so völlig ohne Instagram und Co. wollen wir eben auch nicht. Das muss ja auch nicht sein. Ein bewusster Umgang damit reicht oft schon aus, um sich selbst vor Hass, Cybermobbing und Body-Shaming zu schützen.

Fragen, die ich mir inzwischen dafür stelle:

  1. Was macht der Kommentar unterbewusst mit mir?
  2. Steckt in dem Kommentar konstruktive Kritik oder einfach nur Hass, Neid oder ähnliches?
  3. Sollte ich gegen diesen Kommentar vorgehen?
  4. Ist mir das Anschauen der Storys und das Lesen der Kommentare zu viel?
  5. Brauche ich mal eine Pause?

Wenn man selbst Hater-Kommentare erhält, gibt es folgende Möglichkeiten auf Instagram.
Du kannst …

  • den Kommentar löschen,
  • den Kommentar melden,
  • eine Person blockieren oder melden.

So kannst du dich vor Body-Shaming schützen:

Wichtig ist, sich selbst vor Augen zu halten, dass das Problem beim Verfasser des Kommentars liegt und nicht bei dir. Also nicht runterziehen lassen!

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Anina

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„Ich entfolge dir“: Wenn Instagram keinen Spaß mehr macht

Quelle: privat

Verena, 27

@verena__1211

Instagram, Whatapp, Snapchat Social Media ist inzwischen ein Hauptbestandteil unseres Lebens geworden. Schon in jungen Jahren beschäftigen wir uns damit und bewegen uns im Internet ohne jeglichen Gedanken, wie und ob uns die Personen dort in unserem Denken und Handeln beeinflussen.

Selbstzweifel durch Instagram?

Laut der JIM-Studie von 2017 nutzen inzwischen 82 Prozent der Jugendlichen Whatsapp täglich und 46 Prozent sind jeden Tag auf Instagram aktiv. Wir werden tagtäglich unbewusst und auch direkt von anderen Personen beeinflusst, die eigentlich keinen Einfluss auf unser Denken und unsere Körperwahrnehmung haben sollten. Durch Social-Media-Profile werden uns komplett falsche Körperideale gezeigt, die uns letztendlich dazu bringen, große Selbstzweifel aufzubauen. Unser Selbstwert sinkt. Oft folgt daraus, dass wir mit unserem Körper unzufrieden sind. Auch mir ging es lange Zeit so. Durch meinen täglichen Social-Media-Konsum, habe ich ebenfalls viele scheinbar „perfekte“ Menschen gesehen und irgendwann unbewusst angefangen, mich mit ihnen zu vergleichen. Ich habe mich selbst fertig gemacht und mich dadurch immer mehr zurückgezogen. Lange Zeit hatte ich vergessen, dass ich nicht „perfekt“ sein muss, um mich selbst zu mögen. Die Selbstzweifel und Vorwürfe wurden erst besser, als ich durch Zufall festgestellt habe, wie sehr es helfen kann, den Social-Media-Feed zu entrümpeln.

#Unfollow: eine Beleidigung?

Instagram entruempelnQuelle: Photo by Ernest Brillo on Unsplash.comQuelle: Photo by Ernest Brillo on Unsplash.com
„Was mir nicht guttut, schau ich mir nicht mehr an.“

Zu Beginn meiner Entrümpelungsaktion habe ich mir die Frage gestellt, ob es schlimm ist, Freunden und Bekannten aufgrund ihrer Selbstdarstellung und ihren Sprüchen zu entfolgen. Vor einiger Zeit hätte ich das auf jeden Fall noch mit „Ja“ beantwortet. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es okay ist, seine eigene Meinung oder seine Einstellung auch mal mit einem „Entfolgen“ zu äußern. Ich bin tatsächlich auch schon ein paar Leuten entfolgt und habe nach ein paar Monaten festgestellt, dass ich ihre Beiträge vermisse. Ich wollte den Kontakt wieder und habe sie deswegen auch wieder zu meinen Abonnements hinzugefügt. Auch das ist in Ordnung.
Niemand nimmt es dir übel, wenn du sagst „Nein, danke. Es ist zu viel für mich. Es tut mir nicht gut“, auch wenn es vielleicht deine Freundin oder ein Bekannter ist. Du wirst nicht gezwungen verschiedenen Leuten zu folgen, sondern das passiert nach deinem Willen und du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern. So etwas passiert schließlich ständig. Und wenn es wirklich Freunde gibt, die dir dann böse sind, ist es vielleicht besser, sich etwas von der Person zu distanzieren. Denn welche Freundschaft sollte von Likes und Kommentaren abhängig sein?

Ich entscheide, was mir guttut

Ich selbst folge auf Instagram vielen, die ich aus der Schule kenne. Ich habe überhaupt nichts gegen tolle Sprüche, Urlaubsbilder und Hashtags, aber wenn ich durch meinen Feed gehe und mir das zwanzigste Bild des perfekten Urlaubs innerhalb von zwei Tagen ins Auge sticht und ich mir denke: „Na super, schon wieder ein perfektes Leben“ und die Augen verdrehe, drücke ich schnellstmöglich den Entfolgen-Button. Denn was nützt es mir, die Bilder mit Groll zu betrachten? Social Media sollte Spaß machen und nicht nur ein schlechtes Gewissen, Selbstvorwürfe und Druck verursachen.

Kein Spaß mehr an Social Media

Es gibt viele tolle Profile auf Instagram. Menschen, die mit Herzblut bei der Sache sind und uns Follower eine Menge geben. Sei es durch atemberaubende Bilder, wunderschöne Texte oder durch Content, der zum Nachdenken anregt. Eine lange Zeit war Instagram für mich nur eine Plattform, auf der die Mehrheit der Nutzer sich „perfekt“ inszenieren. All die Reisen, „schlauen“ Sprüche und Selbstdarstellungen haben auch mich indirekt an mir zweifeln lassen. Wer möchte nicht zu dieser perfekten Welt gehören, in der Körper schlank und die Personen unglaublich „schön“ sind.
Ich hatte den Spaß an Social Media verloren. Mich hat der Insta-Feed so runtergezogen, dass meine Zweifel die Oberhand gewannen. Ich wollte wieder mehr Ehrlichkeit in meinem Feed, mich mit mehr wirklich beeindruckenden Persönlichkeiten befassen.

Der Anstoß durch Influencer

Durch Zufall bin ich auf das Profil von Morena Diaz gestoßen und es hat mich berührt. Ihre Art die Dinge zu sehen, die wir heutzutage fast nicht mehr wahrnehmen und ihren „Kampf“ in Richtung Selbstliebe zu begleiten, hat auch bei mir einen Schalter umgelegt.

https://www.instagram.com/p/BwgsggADANX/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Ich glaube sogar, dass ich durch diesen Account den ersten Schritt in Richtung Selbstliebe geschafft habe. Ich dachte vorher immer, dass mich Social Media nicht beeinflusst, weder in Richtung Selbstwertgefühl noch Selbstdarstellung. Doch in Wahrheit hat es mich sehr beeinflusst. Mein Entschluss stand fest: Alles muss raus!

So habe ich meinen Insta-Feed aussortiert

Hat man sich erst einmal dazu entschlossen auszusortieren, geht das relativ einfach und schnell. Ich habe zum Beispiel durch meinen Feed gescrollt und mir überlegt, ob mir die Beiträge dieser Personen guttun. Oft hatte ich die Entscheidung unterbewusst auch schon länger getroffen und es fehlte nur noch das finale Entfolgen. Das hört sich jetzt an, als wäre es eine relativ große Sache. Und für mich war es das auch – das Entfolgen an sich nicht, aber die Gedanken und Zweifel dahinter, die Angst, nicht mehr Teil von etwas zu sein.

Auch nach ein paar Monaten, in denen ich immer weiter aussortiere, fallen mir ab und an noch Profile auf, die bisher beispielsweise inaktiv waren und dann plötzlich wieder etwas posten. Es gibt also immer etwas abzuwägen, zu tun und zu sortieren. Und wahrscheinlich ist man damit nie komplett fertig. Denn das ganze Leben ist ein Weiterentwicklungsprozess und wie die Menschen und ihre Medienidentität entwickeln wir uns alle weiter. Neue Denkweisen und Lebenswege verändern unsere Sicht auf die Dinge und auf das Leben an sich.

Keine Like-Flatrate

Inzwischen mache ich mir immer viele Gedanken, bevor ich jemand Neuem folge. Ich schaue mir nicht nur das eine Bild an, was mich auf die Person aufmerksam gemacht hat, sondern auch noch weitere und entscheide dann, ob ich mich mit dem Content und den Gedanken der Person beispielsweise identifizieren kann. Erst dann folge ich ihr.

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Kim Peerberaterin

Kim

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